Serienempfehlung: Bomb Girls

Ich habe angefangen, Bomb Girls zu schauen. Bomb Girls wird in Kanada produziert und wurde dort im Jahr 2012 erstmalig ausgestrahlt. Die Serie spielt im Jahr 1941, Kanada ist bereits in den zweiten Weltkrieg eingetreten, die meisten jungen und arbeitsfähigen Männer sind im Krieg. Frauen nehmen ihre Plätze in den Fabriken ein – auch in denen, die Bomben bauen. In der Serie geht es um eine dieser Fabriken und die Frauen, die dort arbeiten – hence „Bomb Girls“.

Die vier zentralen Figuren haben – wie sich das für Storytelling gehört, das von Charakter-Entwicklung lebt – alle eigene und sehr unterschiedliche Geschichten, die aber meist gut ineinander greifen. Das ganze ist sehr sehenswert und entfaltet sowohl den anachronistischen Charme als auch die charakterliche Tiefe, die Mad Men in guten Momenten erreicht. Im Gegensatz zu Mad Men stehen aber deutlich stärker die Frauen im Mittelpunkt – hence, Ihr werdet es erraten haben, „Bomb GIRLS“.

Also: Dringende Serienempfehlung, gutes Storytelling, interessante und glaubhafte Charaktere und ein spannendes Setting!

P.S.: Puuuh, wenigstens ein Folge-Post zu meiner großspurigen Ankündigung. Mit On the Road bin ich nämlich immer noch nicht fertig. Lese dafür aber mal wieder Stephen King.