A Winter in books…

Über Bücher zu schreiben, ist ein merkwürdiges Unterfangen. Es ist ja nun nicht so, dass in unserer Kultur Bücher eine vergessene oder noch nicht entdeckte Kunstform wären, die Fürsprecher_innen braucht, die über diese Form berichten und sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Im Gegenteil: Wir haben eine etablierte Feuilleton-Landschaft, einen eigenen Wissenschaftszeig, diverseste Zeitschriften und darüber hinaus noch unzählige Blogs, die sich mit Büchern und Romanen befassen. Es handelt es sich bei diesem A Year in books-Projekt zudem auch nicht um wenig gelesene, übersehene Schätze des Mediums, die sonst keiner bespricht oder um ganz neu erschienene Bücher. Auch hier eher das Gegenteil: Ein Großteil der Bücher ist nicht brandneu, einige sind eher dem Genre „Klassiker“ zuzuordnen und wahrscheinlich schon in 10000000… Beiträgen besprochen, analysiert, erschlossen, zerredet, dekonstruiert und wieder neu zusammengesetzt worden. Warum also noch mehr über Bücher schreiben?

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Paul Auster legt gut los… (A year in books – Winter Journal)

„You think it will never happen to you, that it cannot happen to you, that you are the only person in the world to whom none of these things will ever happen, and then, one by one, they all begin to happen to you, in the same way they happen to everyone else.“

Mit diesem Satz beginnt „Winter Journal“ von Paul Auster. Wie manche von Euch vielleicht wissen, faszinieren mich die ersten Sätze von Büchern nachhaltig. Weiterlesen