On Reading…

Da meine Büchersendung, in der „Drachenreiter“ und die „Chronicles of Narnia“ enthalten sind, leider in der Post verschollen ist, liegt mein A year in books-Projekt gerade etwas auf Eis. Zur Überbrückung lese ich „Hearts in Atlantis“ von Stephen King. Darin hab ich eine Stelle gefunden, die perfekt beschreibt, warum ich sowohl gerne Fantasy, Science Fiction und Comics lese als auch Bücher, die eher einer klassischen Idee von Literatur entsprechen (denn beides spricht mich an, aber aus unterschiedlichen Gründen):

„‚That […] book is a great story,‘ [Ted] said. ‚Not such great writing, though. Not bad, I don´t mean to say that, but take it from me, there is better.‘

Bobby waited.

‚There are also books full of great writing that don´t have very good stories. Read sometimes for the story, Bobby. Don´t be like the book-snobs who won´t do that. Read sometimes for the words – the language. Don´t be like the play-it-safers that won´t do that. But when you find a book that has both a good story and good words, treasure that book.‘

‚Are there many of those, do you think?‘ Bobby asked.

‚More than the book-snobs and the play-it-safers think. Many more. […]‘

Ich steh einfach auf Stephen King…

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A Winter in books…

Über Bücher zu schreiben, ist ein merkwürdiges Unterfangen. Es ist ja nun nicht so, dass in unserer Kultur Bücher eine vergessene oder noch nicht entdeckte Kunstform wären, die Fürsprecher_innen braucht, die über diese Form berichten und sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Im Gegenteil: Wir haben eine etablierte Feuilleton-Landschaft, einen eigenen Wissenschaftszeig, diverseste Zeitschriften und darüber hinaus noch unzählige Blogs, die sich mit Büchern und Romanen befassen. Es handelt es sich bei diesem A Year in books-Projekt zudem auch nicht um wenig gelesene, übersehene Schätze des Mediums, die sonst keiner bespricht oder um ganz neu erschienene Bücher. Auch hier eher das Gegenteil: Ein Großteil der Bücher ist nicht brandneu, einige sind eher dem Genre „Klassiker“ zuzuordnen und wahrscheinlich schon in 10000000… Beiträgen besprochen, analysiert, erschlossen, zerredet, dekonstruiert und wieder neu zusammengesetzt worden. Warum also noch mehr über Bücher schreiben?

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