Realität und Fiktion (A year in books – 1Q84)

»Was heißt wirklich«, fragte Fukaeri ohne fragende Intonation. Darauf wusste Tengo natürlich keine Antwort.

Der erste Monat meines „A year in books“-Projekts ist fast vorbei und das erste Buch ist gelesen: Haruki Murakamis 1Q84. Nun handelt es sich bei diesem Buch um eine Trilogie, deren Bücher 1 und 2 in einem Band zusammengefasst sind (diesen habe ich gerade gelesen). Mir fehlt also noch Band 3 und damit das Ende der Geschichte. Dennoch habe ich das Bedürfnis, ein paar meiner Gedanken, Theorien und Ideen dazu aufzuschreiben. Kurze Vorwarnung: Ich werde Euch fürchterlich zuspoilern und fürchte gleichzeitig, dass das Folgende völlig unverständlich bleibt, wenn man das Buch nicht gelesen hat (vielleicht machen die Spoiler dann aber auch nichts ;-)).

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Warum eigentlich ausgerechnet Murakami?

So, heute ist es dann soweit: Mein „A year in books“-Leseprojekt beginnt. Und obwohl ich mich auf das freue, was jetzt kommt, gibt es einen Teil von mir, der sich fragt, warum ich mir eigentlich ausgerechnet zum Anfang Haruki Murakami (Murakami Haruki?) ausgesucht habe. Und dann auch gleich einen 1000 Seiten-Wälzer! Wessen Idee war das denn bitte? Wenigstens ist Weihnachten, da sitze ich lange im Zug und komme zum Lesen.

Ich muss nämlich zugeben, dass ich eine eher durchwachsene Beziehung zu Murakamis Büchern habe – oder zumindest zu den vieren, die ich gelesen habe: Weiterlesen